Was kostet ein Reservierungssystem für Restaurants wirklich?
Provision pro Gast, Grundgebühr, Vertragslaufzeit: Die Preismodelle der Anbieter im Überblick – und warum die teuerste Position oft unsichtbar ist.
Die drei Preismodelle am Markt
Reservierungssysteme finanzieren sich auf drei Arten: über eine Provision pro vermitteltem Gast (Marktplätze wie TheFork oder Quandoo), über eine monatliche Grundgebühr (Software wie OpenTable, resmio oder DISH – je nach Tarif grob zwischen 49 und 200 € im Monat) oder über optionale Zusatzdienste bei kostenlosem Kernprodukt.
Auf den ersten Blick wirkt die Provision harmlos: kein Fixkostenrisiko, du zahlst nur bei Erfolg. Die Rechnung über ein Jahr erzählt eine andere Geschichte.
Die Provisions-Rechnung, die selten jemand macht
Beispiel: 2 € Provision pro Gast, 300 vermittelte Gäste im Monat. Das sind 600 € monatlich – 7.200 € im Jahr. Dafür könntest du eine Aushilfe beschäftigen oder die Terrasse neu möblieren.
Besonders bitter: Die Provision fällt auch für Stammgäste an, die längst direkt bei dir gebucht hätten – wenn der Buchungsweg über die Plattform läuft, kassiert die Plattform.
Die versteckten Kosten: deine Gästedaten
Bei Marktplätzen sind die Gäste rechtlich Nutzer der Plattform. Name, Kontakt, Vorlieben – all das gehört nicht dir. Du kannst deine eigenen Stammgäste nicht anschreiben, kein Geburtstags-Angebot senden, kein Win-back starten.
Diese Daten sind der wertvollste Marketing-Kanal eines Restaurants. Sie abzugeben ist eine reale, wenn auch unsichtbare, Kostenposition.
Vertragslaufzeiten und Wechselkosten
Manche Anbieter binden über 12 Monate oder länger. Dazu kommen Einrichtungsgebühren oder kostenpflichtige Setup-Termine. Prüfe vor jeder Unterschrift: Was kostet der Ausstieg, und nimmst du deine Daten mit?
Geht es auch kostenlos – und wo ist der Haken?
Ja. Tiktable bietet Reservierung, digitalen Tischplan, Gästeverwaltung, eigene Mini-Website und WhatsApp-Erinnerungen dauerhaft kostenlos an – ohne Provision und ohne Grundgebühr. Finanziert wird das über optionale Premium-Dienste, die klar gekennzeichnet sind und die du nie brauchst, um Reservierungen anzunehmen.
Der ehrliche Vergleich lohnt sich: Rechne deine aktuelle Provision oder Grundgebühr auf fünf Jahre hoch – und schau dir dann unseren Anbieter-Vergleich an.
Häufige Fragen
Was kostet OpenTable für Restaurants?+
Je nach Tarif und Land grob ab etwa 199 € Grundgebühr pro Monat, teils plus Gebühren pro Gast über das Netzwerk. Die genauen Konditionen variieren nach Vertrag.
Wie viel Provision nehmen Reservierungs-Marktplätze?+
Branchenüblich etwa 1 bis 2 € pro vermitteltem Gast. Bei gut besuchten Restaurants summiert sich das auf mehrere Tausend Euro im Jahr.
Ist ein kostenloses Reservierungssystem wirklich kostenlos?+
Bei Tiktable ja: keine Provision, keine Grundgebühr, keine Vertragsbindung. Optionale Zusatzdienste sind klar gekennzeichnet und freiwillig.